Ein Traum. – Ein Traum?

Es gibt da einen (von mehreren) Träumen, die in dieser oder ganz ähnlicher Art immer wieder auftauchen:

Mein Mann und ich ziehen um. In ein großes, schönes Haus. Es ist bereits fertig gebaut, es ist schön und mit einem gewissen Luxus eingerichtet. Es ist nagelneu – und sonderbarerweise gehört es uns. Es gibt sehr viel Platz und technische Dinge, die wir hier nicht haben, auch riesengroße Fenster. Und wir ziehen dort ein, es gehört uns, wir fühlen uns noch fremd, aber wir werden uns schon daran gewöhnen.

Ein schöner Traum, finde ich.

Und weil ich heute ausnahmsweise mal wieder kurz ins Grübeln verfallen bin, schoss mir der Gedanke in den Kopf:

Was, wenn mir dieser Traum etwas SAGEN möchte? Ist dieses Haus mein Leben, das ich führen könnte, würde ich mich nicht immer von meinen Ängsten bremsen lassen? 

Dass es so viel Platz gibt und Licht, dass es aufgeräumt ist – steht das symbolisch für ein angstfreies Leben?

Dass das Haus bereits fertig ist – heißt das, ich müsste einfach nur den Schritt ins „andere“ Leben machen?

Und dass mein Mann mit mir in dieses Haus zieht – ist das nicht ganz einfach wunderbar? Das bedeutet, wir überwinden die Krise und führen das neue, leichtere Leben dann voller Freude?

Ich möchte es glauben. Wirklich. Und ich bin bereit, meine „Umzugskartons“ zu packen. Ganz ehrlich.

Über panikrosel

Mein Leben mit Panikattacken. Und die Versuche, endlich davon weg zu kommen
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