Wut ist ein Geschenk

Das habe ich gerade gelesen. Genauer gesagt „Anger is a Gift“ habe ich gelesen. Und ja – das stimmt. Die Wut kann Kräfte auslösen, die wir positiv nutzen können. (können). Wut auf etwas zu haben kann heißen, einen Missstand zu erkennen – der erste Schritt, um etwas positiv zu verändern.

Wut und Angst gehen oft miteinander einher. Beides zu erkennen, möglicherweise zu trennen (habe ich Angst oder ist es „nur“ Wut?) kann als guter Anfang für neue, positive Dinge im Leben dienen.

Ich rege mich nicht mehr über Umstände auf, die ich mit meiner Wut alleine sowieso nicht ändern kann. Ich wäge ab: ist es mir wichtig genug, um das Thema zur Sprache zu bringen? Möchte ich den Widerstand, der mir vielleicht entgegengebracht wird, aushalten oder dagegen kämpfen? Ist es die Sache wert, sich dafür mit viel Energie einzusetzen?

Oder ist es besser (nicht nur einfacher oder leichter, ich meine besser), einfach mal ein Schulterzucken durchgehen zu lassen?

Manchmal ist es das wirklich.

Vor allem befreit es einen selbst von selbstauferlegten Schuldgefühlen. Denn die führen zu nichts… außer irgendwann zum dunklen Loch der Depression. Oder noch mehr Wut, deren Ursache man selbst dann nicht mehr erkennen kann.

Über panikrosel

Mein Leben mit Panikattacken. Und die Versuche, endlich davon weg zu kommen
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