Gedanken

Ich konnte das Weinen wieder einstellen. Vielleicht war es ein depressiver Schub. Ich war und bin sehr genervt zur Zeit, aber nicht nur, manchmal auch himmelhoch jauchzend. Und das zu-Tode-betrübt gehört da ja schon fast automatisch dazu.

Ich leide unter dem Wetter, als die Sonne schien passte es mir nicht, denn ich sah schlecht und es war mir schwindlig, nun ist es trüb, ich fühle mich grenzenlos müde und gleichzeitig unruhig. Und natürlich wieder schwindlig. Das kenne ich aber, das wird sich wieder einpegeln, aber es dauert seine Zeit. Nur nicht ungeduldig werden.

Ja, meine Umwelt hat es nicht leicht mit mir momentan.

Aber muss ich denn wirklich ein schlechtes Gewissen haben, wenn ich mal schlecht drauf bin und daher von allem genervt? Ich kann einfach nicht immer nur säuseln und lieb sein. Auch nicht, wenn meine Kinder natürlich nichts dafür können, dass ich so leide.

Aber wenn man mir die Ruhe raubt und einfach keine Rücksicht nimmt, dann muss es doch einfach mal gestattet sein, herumzublaffen. Wie ein krankes Tier fühle ich mich. Das fletscht auch die Zähne. Ich möchte das bitte auch dürfen.

Es ist ja nur eine natürliche Reaktion: mir gehts schlecht… bleibt fern. Könnte doch so einfach sein.

Über panikrosel

Mein Leben mit Panikattacken. Und die Versuche, endlich davon weg zu kommen
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